DOM ZUM HEILIGEN KREUZ      

              NORDHAUSEN           


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Krypta

  • halbunterirdischer Raum unter dem Ostchor
  • eigentlich Ort von Reliquien und Grabstätten
  • hier: nur ein Grab unter dem Altar - Domherr Friedrich von Biela -
  • Grabplatte jetzt aufgerichtet an der Westwand
  • erbaut um 1130 im Baustil der Romanik
  • quadratische Grundfläche (7,5x 7,5m)
  • je 3 Bögen längs und quer
  • kurze stämmige Säulen mit derben Würfelkapitellen
  • Kreuzgratgewölbe mit runden Formen bei Bögen und Gurtbändern
  • kein Wandschmuck, bescheidene Verzierungen an den Kapitellen
    (Schachbrettmuster, Hohlkehle, Wulst)
  • Baumeister: aus Bauhütte des Klosters Hirsau - ihr Erkennungszeichen:
    „Hirsauer Nasen“= Bogenzwickel an den Kapitellecken
  • Baumaterial: Muschelkalk
  • Nutzung heute:
    Gottesdienstraum an den Wochentagen in den Wintermonaten, Raum für den separaten Kinder-Wortgottesdienst an bestimmten Sonntagen im Kirchenjahr

Text: Christina Voita